Osmar Osten gilt vielen als Sprachkünstler und virtuoser „Sprücheklopfer“, zuallererst ist Osten aber Maler, der die Sprache in seine Malerei hineinzieht und
dort inhaltlich, aber auch auf ihre bildnerische Kraft hin befragt.
1959 in Karl-Marx-Stadt geboren, nahm Ostens künstlerische Entwicklung in den 1980er Jahren im Umfeld der Künstlergruppe Clara Mosch und der Galerie Oben entscheidende Impulse auf. In dieser Phase entstanden grafische und zeichnerische Arbeiten, die die formale Verdichtung seiner späteren Kunst bereits in sich tragen. In ihrer konzentrierten Struktur erinnern diese frühen grafischen Arbeiten an Carlfriedrich Claus. Während Claus jedoch von präzise
formulierten Ideen zu universellen geistigen Bildsystemen gelangte, öffnet Osten sein Werk bewusst für Mehrdeutigkeiten.

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